Traumatherapie

Achtsamkeits- und körperbasierte Traumatherapie

In der achtsamkeits- und körperbasierten Traumatherapie verbinde ich Elemente des  Somatic Experiencing, des NARM (Neuroaffektives Beziehungsmodell), der Traumatherapie nach dem KReST-Modell, der Enerigearbeit aus dem Shiatsu sowie der 2500 Jahre alte Methode der Achtsamkeit.
Übungen zur (Re-)Orientierung, Erdung, Zentrierung und Distanzierung gehören genau so dazu wie Hilfen, die eigenen inneren und äußeren Kraftquellen wieder zugänglich zu machen, um den Hindernissen und Schwierigkeiten im Alltag besser begegnen zu können.

Die Arbeit mit inneren Anteilen, schwierigen Gedanken und  Gefühlen (z.B. Hilflosigkeit, Zorn, Selbstabwertung, Scham, Schuldgefühle, Zweifel, Angst) ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Angebotes. Es wird die Körper- und Selbstwahrnehmung geschult, um wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen und in die Handlungsfähigkeit (zurück) zu finden. Dabei spielt die Erforschung der  körperlichen und psychischen Grenzen eine entscheidende Rolle.
Es ist möglich,  überwältigende Ereignisse konkret zu bearbeiten. Diese Therapie ist jedoch auch möglich, wenn keine Erinnerungen vorhanden sind oder diese zu schmerzlich sein sollten.
Diese Form der Traumatherapie ist mit und ohne Körperberührung möglich.

Auf Wunsch werden religiöse und spirituelle Erfahrungen in die Therapie einbezogen, wenn diese  im Kontext von traumatischen Erfahrungen (z.B. Nahtoderlebnissen) und der Bearbeitung derselben aufgetaucht sind bzw. auftauchen. Auch lassen sich – wenn gewollt – meditative Übungen in die Sitzungen integrieren, die im Alltag parallel zur Traumatherapie angewendet werden können.

Traumatherapie und Traumafolgestörungen

Die achtsamkeits- und körperbasierte Traumatherapie kann bei zahlreichen Traumafolgestörungen zum Einsatz kommen, die durch existentiell bedrohliche Ereignisse aller Art ausgelöst wurden. Diese Erfahrungen haben gemeinsam, dass sie mit Gefühlen überwältigender Angst, Hilflosigkeit und mit Kontrollverlust verbunden sind. Die Orientierung im Hier und Jetzt und die lebendig-fließende Teilhabe am Leben gehen verloren.

Weitere Anwendungsgebiete für die achtsamkeits- und körperbasierte Traumatherapie

Ich wende diese Therapie in meiner Praxis außerdem auch bei anderen extrem belastenden und die Lebensqualität einschränkenden Erfahrungen an. Dazu gehören vor allem chronische Schmerzen und Krankheiten aber auch lang anhaltende Überlastung und Burnout.

Die achtsamkeits- und körperbasierte Traumatherapie vermittelt Handwerkszeug und Methoden, um

  • aus dem Zustand von Hilflosigkeit und Ohnmacht in das Erleben von „Ich kann“ zu kommen,
  • wieder aktiven Einfluss auf die eigenen Gedanken, Gefühle und die Gestaltung des Alltags gewinnen zu können,
  • Ängste, Depressionen, Schmerzen, Dissoziationen und andere körperliche und psychische Beschwerden zu lösen, zu reduzieren bzw. diesen Symptomen mit mehr Gelassenheit zu begegnen,
  • die eigenen Grenzen klarer erkennen und setzen zu können,
  • Überflutungen von traumatischen Inhalten stoppen zu lernen,
  • den Blick für das Heilsame und Gute wieder zu öffnen und/oder zu weiten, um ein Gegengewicht zu den Belastungen zu schaffen
  • und zurück zu finden zur allen Menschen inne wohnenden Kraft, Ruhe, Lebensfreude und zu innerem Frieden.

Weiter führende Informationen zu meiner Praxis für achtsamkeits- und körperbasierte Heilmethoden und Traumatherapie finden Sie in meinen Artikeln über Somatic Experiencing, Achtsamkeitstraining und Shiatsu.

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