Frieden schließen mit sich selbst

ein sich lohnendes Übungsfeld auf dem Weg der Traumabewältigung

Viele Menschen, deren Leben von posttraumatischem Stress beeinträchtigt ist, kennen Ablehnung, Destruktivität, Hass und Härte im Kontakt mit anderen Menschen. All zu oft ist die Beziehung zu sich selbst genauso – manchmal sogar noch ausgeprägter – davon bestimmt. Diese Formen der Selbstablehnung können den inneren Prozess der Traumabewältigung stark blockieren. Deshalb macht es Sinn, sich auf die Spurensuche zu begeben, wie es möglich werden könnte, Annahme und Freundlichkeit für sich selbst zu entwickeln.

Wenn wir beginnen, uns selbst in dieser Weise zu begegnen, schaffen wir eine heilsame Grundlage, die es uns ermöglicht, es mit den Höhen und Tiefen des Lebens leichter aufzunehmen.

In diesem Vortrag soll es daher darum gehen, wie wir lernen können, friedvoller und annehmender mit uns selbst umzugehen. Wir wollen uns die Hindernisse anschauen, die uns dabei im Weg stehen und Handwerkszeug kennen lernen, das dabei helfen kann, Frieden mit uns selbst zu schließen. Dabei kommen wir nicht umhin, uns unseren Schattenseiten zuzuwenden und sie bei unseren Bemühungen um Traumaheilung mit ins Boot zu holen.

Folgenden Fragen werden wir uns an diesem Abend widmen:

  • Wie können wir die Voraussetzungen schaffen, dass innerer Frieden in uns wachsen kann?
  • Welche Hindernisse und Missverständnisse gibt es bei der inneren Friedensarbeit?
  • Wie können wir auf konstruktive Weise in Kontakt mit ungeliebten und abgelehnten inneren Anteilen, Eigenschaften und Verhaltensweisen kommen, ohne Gefahr zu laufen, dass sie uns überwältigen und schaden?
  • Was für Übungen gibt es, die es uns ermöglichen, zu mehr Versöhnung mit uns selbst zu kommen?

An diesem Abend leite ich außerdem eine Übung an, die einen ersten Geschmack davon vermittelt, wie wir inneren Frieden in uns kultivieren können.

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