Buddhistische Achtsamkeitsmeditation für Frauen

Meditation schult die bewusste Achtsamkeit für die Gegenwart. Es geht darum das, was von Moment zu Moment geschieht, offen und annehmend wahrzunehmen ohne es zu bewerten. Wir üben daher, jeden Augenblick als einzigartig und völlig neu zu erleben, ohne etwas erreichen oder leisten zu wollen. Wir lernen Herz und Geist wach und entspannt zugleich werden zu lassen. Die liebevolle und sanfte Hinwendung zu uns selbst bildet dabei die Basis.
Mit Hilfe der Meditation können wir erkennen lernen, wie unser Geist permanent in Vergangenheit oder Zukunft verstrickt ist und wir dabei das Leben im Hier und Jetzt verpassen. Und wir können erfahren, wie der Weg zurück in die Gegenwärtigkeit gangbarer wird.
Wir können mit bekommen, wie vor allem Ablehnung/Hass und Haben wollen/Gier den Nährboden für Kummer, Frustration, Unzufriedenheit, Sorgen, Ängste, Ärger usw. erzeugen.
Wir können die bewusste Erfahrung machen, wie Gedanken, Gefühle, Empfindungen im Körper (z.B. Schmerzen), Bewegungsimpulse aber auch Geräusche, Gerüche etc. in unserem Gewahrsein auftauchen, eine Weile anwesend sind und wieder verschwinden.
Das bedeutet auch, dass wir mit Hilfe der Meditation nach und nach unsere Gedanken- und Verhaltensmuster kennen und durchschauen lernen können.

All dies bildet den Ausgangspunkt dafür, unheilsame Gedanken und Handlungen zu stoppen und nicht fortzusetzen und das Heilsame in uns zu fördern.
Wenn wir auf diese Weise in das Jetzt eintauchen, können nach und nach Ruhe, geistige Klarheit, Freude und innerer Frieden entstehen.
Meditation kann – besonders wenn sie regelmäßig praktiziert wird – zu größerer Achtsamkeit führen und helfen, sich selbst, anderen Menschen und dem Stress im Alltag gelassener zu begegnen.

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